Vibskovesk

D.I.Y.

Aus der Not eine Tugend machen…

Gestern passierte ich den “Wochenmarkt”, der eher aus 3 mickrigen Ständen besteht, und konnte meinen Augen kaum trauen, als ich diesen traumhaften Stoff erblickte:

Direkt kamen mir Assoziationen zu den Designs Henrik Vibskovs:

Image via: www.hypebeast.com

… dass ich daran einfach nicht vorbei gehen konnte, könnt ihr euch vielleicht denken.
Anders als gewohnt hatte ich auch direkt eine Idee, wie ich meine neue Errungenschaft einsetzen würde.
Mir fiel dieses Kleid ein, das ich vor einer Weile wegen seines schönen Materials und des schlichten Schnitts gekauft hatte.
Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich vor hatte und was schief ging, aber alles was von meinem damaligen D.I.Y.-Eifer übrig geblieben war, sah so aus:


… ein trostloses Dingelchen mit hässlichen Stoffkleberresten.

Um das arme Kleid zu retten, begann ich, ein Stück des Stoffes zu zu schneiden, es zu versäubern und in Fächerfalten zu legen. Diese Falten nähte ich dann fest:

Schließlich nahm ich eine feine Spitzenborte dazu und nähte das ganze Gebilde am Ausschnitt des Kleidchens entlang fest:

Manchmal verfluche ich den Tag, an dem meine Nähmaschine kaputt ging, aber irgendwie hat es dann doch etwas so altertümlich romantisches, Dinge per Hand zu nähen, dass ich auch über kleine Unsauberheiten hinweg sehen kann!

Hier also mein Endergebnis:

Der unschöne Beweis meines Scheiterns verschwindet einfach unter einem riesigen Volantkragen et Voilà !

Anne

10 comments

  1. katha

    Auf was für klasse Ideen du kommst :) Noch besser ist tatsächlich die Umsetzung, also Nähen kannst du wirklich :D

  2. Lena Conley´s

    Krass, sehr kreativ. Die bunte Riesentasche samt Hose von Vibskov mag ich. Dein Kleid sieht auch genial aus.

    Mit der Hand nähen hat was Meditatives. Es treibt einen nicht so zum Wahnsinn wie manch eine Maschine.