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Vibskovesk

D.I.Y.

Aus der Not eine Tugend machen…

Gestern passierte ich den “Wochenmarkt”, der eher aus 3 mickrigen Ständen besteht, und konnte meinen Augen kaum trauen, als ich diesen traumhaften Stoff erblickte:

Direkt kamen mir Assoziationen zu den Designs Henrik Vibskovs:

Image via: www.hypebeast.com

… dass ich daran einfach nicht vorbei gehen konnte, könnt ihr euch vielleicht denken.
Anders als gewohnt hatte ich auch direkt eine Idee, wie ich meine neue Errungenschaft einsetzen würde.
Mir fiel dieses Kleid ein, das ich vor einer Weile wegen seines schönen Materials und des schlichten Schnitts gekauft hatte.
Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich vor hatte und was schief ging, aber alles was von meinem damaligen D.I.Y.-Eifer übrig geblieben war, sah so aus:


… ein trostloses Dingelchen mit hässlichen Stoffkleberresten.

Um das arme Kleid zu retten, begann ich, ein Stück des Stoffes zu zu schneiden, es zu versäubern und in Fächerfalten zu legen. Diese Falten nähte ich dann fest:

Schließlich nahm ich eine feine Spitzenborte dazu und nähte das ganze Gebilde am Ausschnitt des Kleidchens entlang fest:

Manchmal verfluche ich den Tag, an dem meine Nähmaschine kaputt ging, aber irgendwie hat es dann doch etwas so altertümlich romantisches, Dinge per Hand zu nähen, dass ich auch über kleine Unsauberheiten hinweg sehen kann!

Hier also mein Endergebnis:

Der unschöne Beweis meines Scheiterns verschwindet einfach unter einem riesigen Volantkragen et Voilà !

Anne

Hüftgardine

D.I.Y.

Dass Pastellfarben wieder ein Thema sind, ist nichts neues. Ich für meinen Teil erfreue mich jedoch besonders an jenen Tönen, die durch einen charmanten Grauschleier bestechen. “Altrosa” ist eine von ihnen.

Als ich also meine 7 Meter altrosa Fransenborte für 1 € bei Ebay erstand, freute ich mich wie ein Honigkuchenpferd.
Leider wusste ich so rein gar nichts damit anzufangen.  Also staubte die Borte ein…
Beim täglichen Blog-Hopping  stachen mir schließlich diese Bilder ins Auge :

Image via: http://kingdomofstyle.typepad.co.uk
Image via: http://www.stylebubble.co.uk

Image via : http://www.anywho.dk/

… langsam ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und irgendwie fügte sich in meinem Kopf etwas zusammen bis mein Blick an meiner neuen alten Bundfaltenhose kleben blieb…

Alles was ihr braucht ist:

1) Eine Second Hand Chino / Bundfaltenhose

2) Borte, Nadel, Faden (und evtl.  Stecknadeln)

3) Dann die Borte einmal um den Hosenbund herum feststecken und schließlich annähen!

FERTIG!

Angezogen sieht die etwas gewagte Liaison aus Altrosa und Grau-Türkis dann etwa so aus:

Anne


Copycat

D.I.Y.

So schwierig konnte das Ganze ja gar nicht sein… Eine Mütze, ein paar Perlen, fertig!

Dass mein Sonia Rykiel – Lookalike – Projekt so lange ruhen musste, lag einzig und allein an der unfassbar schwierigen Beschaffung meiner Bastelmaterialien. In der Hauptstadt gibt es wirklich ALLES, möchte man meinen…
Jedoch konnte ich erst HIER (nach langer Recherche) kaufen, was mir schon seit Katja’s Post vorschwebte.

So ähnlich sollte es aussehen:

Image via: http://beesandballons.blogspot.com

Ich entschied mich jedoch für Schmuckperlen in Perlmuttgelb , die ich mit Schmucksteinkleber auf meiner Baskenmütze fixierte…

Wichtig ist, dass ihr “Schmucksteinperlen” verwendet. Das sind Perlen, die im Grunde einmal halbiert wurden. Dadurch sind sie auf einer Seite flach und man kann sie besser aufkleben…

Wie toll das Projekt gelungen ist, beweisen die Fotos meines offiziellen Mützen-Models:


Ich bin gespannt, wie waschecht der Kleber ist…

Anne

Fuchs

D.I.Y.

… ja, manchmal bin ich einer!

Im Winterschlussverkauf hatte ich ordentlich zugeschlagen und mich in freudiger Erwartung auf die nahenden Sonnentage mit etlichen Kleidern ausgerüstet. Unter Anderem landete so auch das senfgelbe Samtkleid von H&M Trend in meiner Einkaufstüte. Zu Hause bemerkte ich dann diesen Fleck… Zwar war dieses schwarze Ding klein, aber seine Hartnäckigkeit zwang mich, das neu erworbene Prachtstück auf die Kleiderstange zu verbannen bis mir eine Idee kommen würde, wie ich den Traum aus Samt retten könnte.

Ein kleiner Trick half mir gestern, das Problem zu lösen:
Ich hatte noch Flickenstoff (zum Aufbügeln) übrig, der dünn genug war, um ihn mit meinen wunderschönen Papierstanzern, die ein Mitbringsel aus der Schweiz waren (DANKE nochmals, Moni und Martin!),  zu bearbeiten.
Ich stanzte also so viele Herzen aus dem Stoff, dass ich den Fleck unter einem Allover-Bügelmotiv verschwinden lassen konnte.

Anne